Von Clanfamilien bis Sexpartys: Podcastlieblinge aus der Redaktion

7. Mai 2021
Als Redakteur:innen schreiben wir natürlich nicht nur Artikel, sondern hören auch liebend gerne zu. Sei es im Job, aber auch privat. Und da wir uns intern öfter mal über Podcastempfehlungen austauschen, wollen wir diese Tipps ab sofort mit euch teilen. Sharing is Caring.
Die Folgen sind so unterschiedlich wie die Hörer:innen, deshalb hoffen wir, dass für alle etwas mit dabei ist. Klickt euch mal durch und teilt unter unseren Social-Media-Posts auch gerne die Folgen, die euch diese Woche besonders gut gefallen haben.

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Michael Gnahm empfiehlt „Clanland“: In den letzten Monaten scheint es für Dokumacher:innen kaum ein anderes Thema zu geben: Arabische Familienclans, die scheinbar alle in kriminellen Machenschaften verstrickt sind. In der Podcast-Folge “Clanland – Der Fluch des Namens” sprechen die Hosts Marcus Staiger und Mohamed Chahrour über das Problem der Sippenhaft, was mit der medial einseitigen Berichterstattung über Großfamilien einhergeht. Mohamed Chahrour ist selbst Teil einer Großfamilie, führt ein Leben ohne Straftaten und erzählt gemeinsam mit anderen Angehörigen von Clanfamilien, wie es ist, von Klein auf auf Grund des Nachnamens mit kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht zu werden.

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Jonas Bickelmann emfpiehlt „Always Take Notes“: Die britischen Journalist:innen Simon Akam und Rachel Lloyd sprechen in diesem Podcast mit Menschen, die was mit Schreiben machen. Das ist auch interessant für alle ohne Autor:innen-Ambitionen. Denn die Gäste sind hochkarätig, von der Filmagentin bis hin zum berühmten „New Yorker“-Reporter, der berichtet, wie er als Freelancer struggelte und was er als Praktikant im Department of Defense über Langeweile lernte. Eine Frage fehlt nie: Wie viel Geld bringt das eigentlich?

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Elena Berchermeier empfiehlt „Reden am Limit“: Ich bewundere Menschen, die ein krass abwechslungsreiches Leben führen und gefühlt nie müde werden. In Folge #53 erzählt Simon Lohmeyer herrlich unaufgeregt, wie er Brad Pitt getroffen hat und was auf Sexpartys so abgeht.

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Katharina Boecker empfiehlt „Business Daily“: Der BBC World Service sorgt mit diesem Podcast täglich für ein kurzes Update aus der Businesswelt, oder wie die Macher:innen sagen für „daily drama of money and work“. Die Hosts sprechen mit Expert:innen über tagesaktuelle Ereignisse und arbeiten Facts aus Wirtschaft und Gesellschaft reportagenartig auf. Wer schon morgens seine daily Ladung News braucht, kann sich eine Folge des Podcasts entspannt beim ersten Kaffee gönnen. Oder aber in der Mittagspause als Ergänzung zu unseren Smalltalk-News des Tages. Mit der Kombination aus beiden seid ihr sicher up to date.

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Alexander Langer empfiehlt „Kampf der Unternehmen“: Diese Woche ist die neue Staffel „Napster vs. Plattenlabels“ erschienen. Interessant für alle, die in eine Zeit zurückhören wollen, als das Winner-takes-all-Prinzip noch sehr viel ausgeprägter war, die Fehden zwischen Unternehmen aggressiver ausgetragen wurden und neue Bereiche noch unabgesteckte Claims waren. Um die galt es – wie der Titel schon sagt – regelrecht zu kämpfen. Fazit: Business zu Boomer-Zeiten war vielleicht unkorrekter, dafür aber im Nachhinein spannender.

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Elena Berchermeier empfiehlt „Deutschland 3000“: Ich bin ein großer Fan von Deutschland 3000 und der angenehmen und direkten Art, wie Eva Schulz Interviews führt. Obwohl die Folge schon etwas älter ist, hab ich Tommi Schmitt gespannt dabei zugehört, wie er über den Wandel seines eigenen Jobs denkt und seine damals noch nicht erschienene Fernseh-Show spricht.

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Wir alle empfehlen natürlich „HOW TO HACK“: Ein schönes, praktisches Produkt anzubieten reicht nicht – um wirklich hervorzustechen, müssen die Marken den Kund:innen durch den gesamten Einkaufsprozess in den Mittelpunkt stellen. Mit Etribes hilft der Unternehmer und Experte für E-Commerce Stefan Luther Firmen, genau dies zu schaffen. Er erzählt im Gespräch mit Tijen, wie die Marken die Kund:innen glücklich machen können, und berichtet von erfolgreicher Kommunikation über einen intuitiven Kaufprozess bis hin zu Werten, mit denen sich die Kund:innen identifizieren können.

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Und außerdem empfehlen wir „Werbepause“: Seit 2020 bemühen sich Lisa und Isa vom Ad Girls Club neben ihrem Hauptberuf in der Agentur immer mehr, den Wandel hin zu einer diskriminierungsfreien und fairen Arbeitswelt in der Werbung zu schaffen. Warum das ein langer Weg ist und worauf jede:r Einzelne von uns achten sollte, hört ihr in der aktuellen Folge.

Author: James Fond