Sterne-Urteil: Wie Bewertungsportale die Finanzberatung beflügeln

Hält der Kaffeautomat, was der Hersteller verspricht, sind Käufer mit die­sem Auto zufrieden und ist jener Urlaubsort tatsächlich so traumhaft gelegen? Wer sich vor einem Kauf informieren möchte, schaut sich zuvor oft die Urteile anderer Menschen an, und das sehr häufig im Internet. Das gilt auch für Finanzdienstleistungen. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Online-­Portalen, die interessierten Nutzern einen Überblick über kompetente Spezialisten für Finanzthemen versprechen.Bitte registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um diesen Artikel lesen zu können.Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.Jetzt registrierenHält der Kaffeautomat, was der Hersteller verspricht, sind Käufer mit die­sem Auto zufrieden und ist jener Urlaubsort tatsächlich so traumhaft gelegen? Wer sich vor einem Kauf informieren möchte, schaut sich zuvor oft die Urteile anderer Menschen an, und das sehr häufig im Internet. Das gilt auch für Finanzdienstleistungen. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Online-­Portalen, die interessierten Nutzern einen Überblick über kompetente Spezialisten für Finanzthemen versprechen.Ein Klassiker unter den spezialisierten Berater-Bewertungsportalen ist das 2007 gegründete Whofinance. Der Name des Portals fällt auffallend häufig, wenn man sich in der Finanzdienstleistungsbranche nach Bewertungsportalen erkundigt. Auch Christian Hammer, Geschäftsfüh­rer des Hamburger Haftungsdachs NFS Netfonds, erwähnt ihn als ersten. Das Spezielle an Whofinance? Das Portal habe sich eine besondere Marktstellung erarbeitet, meint Hammer. „Whofinance spricht neben den Finanzdienstleistern auch zunehmend Banken an und ge­winnt dadurch an Akzeptanz.“ In der Tat finden sich auf dem Portal nicht nur einzelne Berater, sondern auch ganze Finanzdienstleistungs­-Unternehmen und Banken­-Zweigstellen mit eigenen Profilseiten.

Um bei Whofinance vertreten zu sein, müssen Berater sich nicht zwangsläufig selbst auf der Seite anmelden, erläutert Portal­gründer Mustafa Behan. „Ist ein Finanzprofi nicht verzeichnet, können auch Verbraucher selbst ihren Berater eintragen und diesen bewerten.“ Wer dagegen als Berater mit einer guten Whofinance­-Beurteilung werben wolle, muss dafür etwas zahlen. Kostenpflich­tig ist auch, eine Profilseite einrich­ten zu lassen, über die sich direkt ein Kontakt zum Berater herstellen lässt – etwa per E­-Mail oder Skype­-Gespräch.„Die meisten Neukunden durch Bewertungen“

Author: James Fond