„New Training“ – Wie hat das Corona-Jahr unser Verhältnis zu Sport verändert? – Business Punk

12. April 2021
Dass Corona unsere Sportroutine zumindest dahingehend verändert hat, dass wir nicht mehr ins Gym können, ist klar. Außerdem wird mehr spazierengegangen. Doch wie hat sich unser Verhältnis zu Sport eigentlich so generell verändert?
Wir sind mehr spazieren gegangen. Das ist nach einem Jahr Corona und mehreren Lockdowns keine neue Erkenntnis mehr. Beinahe lässt sich das Posten der neuen Routine mit dem früheren Posten von Urlaubsfotos gleichsetzen. Es ist allerdings gesünder, denn jeder Spaziergang trägt auch zur Gesundheit bei. Wir werden beispielsweise resistenter gegen Stress, was in Zeiten wie diesen besonders hilfreich sein kann.
Wir machen mehr Sport
Denkt man nicht nur an Spazierengehen, sondern an andere Sportarten, so haben viele genauso viel Sport wie vor der Krise gemacht. Eine weltweite Studie der Universität Potsdam zeigt: „Dreiviertel der Menschen in Deutschland, die schon vor der Krise sportlich aktiv waren, sind dies weiterhin – genauso oft oder sogar häufiger als zuvor.“ Auch von den Menschen, die bislang keinen Sport gemacht haben, ist mittlerweile etwa die Hälfte zwei bis dreimal pro Woche aktiv.
Bessere Stimmung und weniger Stress
Der Sportpsychologe Prof. Dr. Ralf Brand hat die Studie in Auftrag initiiert und nicht nur herausgefunden, dass mehr Sport gemacht wird, sondern auch, welchen Effekt dies hat. Alle Befragten, die sportlich aktiv waren, hatten auch eine bessere Stimmung. Es ist ohnehin nachgewiesen, dass Sport die Stressresistenz steigert und unser vegetatives Nervensystem entspannt.

Aufgrund der Einschränkungen sind wir auch kreativ geworden, was unsere Sportroutine angeht. Viele konnten nicht mehr ins Fitnessstudio gehen und haben sich stattdessen ein Homegym eingerichtet. Dass es dafür manchmal weniger als gedacht braucht, erklärt Angelique Poulain im Interview.

Author: James Fond