„Looks like an angry Pokemon“: Cambridges autonome Busse in Aktion

1. Juni 2021
Der Traum von einer Welt mit selbstfahrenden Autos und Transportmitteln wird immer realer. Kleine erste Versuche mit autonomen Kleinbussen gab es auch schon hierzulande, beispielsweise von der BVG in Berlin. Nun startete in Großbritannien in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Aurrigo ein Pilotprojekt mit drei autonomen Kleinbussen.
Der Kleinbus namens „Auto-Shuttle“ kann dabei bis zu zehn Passagier:innen transportieren. Das Unternehmen fokussiert sich laut eigener Aussage auf die bekannte erste und letzte Meile zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und Arbeit beziehungsweise Universität.
An der Cambridge Universität findet auch das Pilotprojekt statt: Die drei Busse fahren zwischen dem Westcampus der Elite-Uni und dem Madingley Road Park and Ride hin und her. Insgesamt soll das „Auto-Shuttle“ 120 Meilen also ungefähr 193 Kilometer Reichweite haben.
„Wir haben bereits erfolgreiche Tests in Stadtzentren, in Seniorenheimen und bei großen Golfturnieren durchgeführt, aber dies ist das erste Mal, dass diese Fahrzeuge die Strecke mit dem Alltagsverkehr teilen“, so David Keene, der CEO von Aurrigo.

Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Fahrgäste außerdem über die Aurrigo-App angeben können, wo genau sie auf der Route aussteigen möchten.
Das klingt ja alles schön und gut, allerdings gibt es auch einen großen Kritikpunkt an den autonomen Bussen: ihr Design. Das ist zwar staatstragend im Union-Jack-Design gefärbt, erinnert von der Form allerdings an aggressive Transformer oder eben Pokemons, wie ein Twitter-User kommentiert.
Auch wir finden das Design etwas gewöhnungsbedürftig und haben euch ein paar der unterhaltsamsten Tweets zum Design des „Auto-Shuttles“ zusammengesucht:

Author: James Fond