Generali-Studie: 68 Prozent der jungen Frauen fürchten Altersarmut

Mit der staatlichen Rente allein werden junge Erwachsene ihren gewohnten Lebensstandard im Alter nicht halten können. Den meisten von ihnen ist das bewußt. Laut einer GfK-Studie im Auftrag der Generali Deutschland bereitet das Thema Altersvorsorge zwei von drei jungen Menschen Bauchschmerzen – nicht zuletzt auch wegen der aktuellen Corona-Pandemie.Mütter besonders gefährdetBesonders gefährdet in die Altersarmut abzurutschen sind Mütter. Denn trotz aller Gleichheitsdiskussionen sind sie es meist, die für die Kindererziehung ihre Erwerbsarbeit komplett unterbrechen oder zumindest reduzieren. Hinzu kommt der allgemein vorherrschende Gender Pay Gap, der neben Gehältern auch die Rentenansprüche der Frauen mindert.Langzeitfolgen der Corona-KriseDie kurzfristigen Folgen der Corona-Krise sind für junge Frauen teilweise schon jetzt spürbar: 27,1 Prozent geben an, bereits Angespartes in der Corona-Krise für andere Zwecke genutzt zu haben als sie eigentlich vorgesehen hatten – wie etwa für Urlaube, Einrichtungen oder Altersvorsorge. Bei den Männern liegt der Wert sogar bei 45,5 Prozent.

Author: James Fond