Erfolgreiche Beschwerde: Erstklässlerin schreibt Brief gegen Fake-Taschen in Mädchen-Jeans

7. April 2021
Jede vernünftige Jeans besitzt vier Hosentaschen, in die das wichtigste Hab und Gut gesteckt werden kann. Zumindest könnte man das als Mann denken, der ausschließlich in der Herrenabteilung einkauft. Tatsächlich ist es allerdings immer noch so, dass die meisten Taschen bei Jeans aus der Frauenabteilung lediglich der Optik dienen. Die wenigsten davon sind echte Hosentaschen.
Auch die Hosen der Erstklässlerin Kamryn Garden besitzen lediglich Fake-Taschen. Doch Kamryn beschließt gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen und verfasst einen Brief an den Jeans-Hersteller Old Navy.
Ihre Klasse aus Arkansas lernte erst kürzlich, wie ein überzeugender Brief geschrieben wird. Ihr neu gewonnenes Know-How setzte das Mädchen sofort in die Tat um. „Ich mag es nicht, dass die vorderen Taschen in Mädchen-Jeans fake sind“, schreibt die Erstklässlerin darin.

Weil sie gerne ihre Hände und Dinge in den Taschen verstauen möchte, fragt Kamryn den Hersteller, ob er in Zukunft nicht Damen-Jeans mit „vorderen Taschen, die nicht fake sind“ produzieren könne.

Überraschende Antwort von Old Navy
Der Brief von Kamryn scheint bei dem Jeans-Hersteller Old Navy tatsächlich auf ein offenes Ohr gestoßen zu sein. Denn Old Navy schickt der Erstklässlerin eine Antwort.
Darin schreibt der Hersteller: „Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns über Taschen an Mädchen-Jeans zu schreiben“. Sie würden ihr Feedback sehr wertschätzen und an einem neuen Produkt arbeiten. Außerdem schickte Old Navy Kamryn vier Jeans mit echten Taschen zu.
Auf Twitter und Facebook bekommt die Erstklässlerin viel Zuspruch, vor allem von Frauen, die das gleiche Problem haben.
Und was lernen wir daraus? Wer höflich aber bestimmt nachhakt, kann manchmal mehr bewirken als erhofft.

Author: James Fond