Digitale Berater: Minveo siegt im Robo-Test

Der Robo-Advisor Minveo geht aus der „Robo Advisor Studie 2021“ des Analysehauses Fondsconsult als Sieger hervor. Er erreichte im Test die Note 1,7, was einem „Gut+“ entspricht. Für die Studie, die DAS INVESTMENT vorliegt, prüfte Fondsconsult 21 digitale Vermögensverwalter (Robo-Advisor) auf Herz und Nieren. Das aktuell in dieser Branche verwaltete Vermögen schätzt man bei Fondsconsult auf derzeit rund 7 Milliarden Euro. 2 Milliarden Euro davon liegen bei Branchenprimus Scalable.Bitte registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um diesen Artikel lesen zu können.Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.Jetzt registrierenDer Robo-Advisor Minveo geht aus der „Robo Advisor Studie 2021“ des Analysehauses Fondsconsult als Sieger hervor. Er erreichte im Test die Note 1,7, was einem „Gut+“ entspricht. Für die Studie, die DAS INVESTMENT vorliegt, prüfte Fondsconsult 21 digitale Vermögensverwalter (Robo-Advisor) auf Herz und Nieren. Das aktuell in dieser Branche verwaltete Vermögen schätzt man bei Fondsconsult auf derzeit rund 7 Milliarden Euro. 2 Milliarden Euro davon liegen bei Branchenprimus Scalable.Das vor knapp fünf Jahren von Mathias Gehrke, Dirk Breitsameter und Johannes Schubert gegründete und in München angesiedelte Minveo verwaltet derzeit lediglich 117 Millionen Euro. Den Testern von Fondsconsult fiel vor allem auf, wie es Portfolios aufbaut und Risiken im Griff behält. So heißt es in der Studie: „Mit einer dynamischen Portfoliokonstruktion in Verbindung mit einem aktiven Risikomanagement auf Basis von selbstlernenden Algorithmen grenzt sich Minveo unverändert von fast allen anderen Anbietern ab.“ Soll heißen: Ein System soll historische Daten auswerten, daraus lernen und schnell auf plötzliche Ereignisse reagieren oder sie sogar vorhersehen. Und das klappt bisher wohl ziemlich gut.Die Tester unterscheiden in der Studie zwischen qualitativer und quantitativer Analyse. Bei qualitativ geht es darum, wie breit die Produktpalette ist, wie dynamisch die Portfolios aufgebaut sind, wie der Robo seine Anleger einordnet und was das Ganze am Ende kostet. Hier schneiden Visualvest, Quirion, Bevestor, Evergreen, Liqid, Whitebox und Zeedin besonders gut ab.

In der quantitativen Analyse hingegen geht es um die nackten Zahlen – also was der Anleger mit dem Robo verdient und zwischenzeitlich verliert. Dort überzeugte laut Fondsconsult neben dem bereits erwähnten Minveo auch Smavesto. Als eher enttäuschend bezeichnen die Studienautoren ausgerechnet Scalable, das von allen Robos in allen betrachteten Zeiträumen die schwächste Rendite ablieferte. Ihm fiel auf die Füße, dass er im Corona-Crash im März 2020 die Kundenportfolios zwar abgesichert hatte, anschließend aber nicht mehr rechtzeitig eingestiegen war und somit den Aufwärtstrend zum großen Teil verpasste.Allein bei den betrachteten defensiven Strategien reicht die Gewinnspanne über zwei Jahre von 20,7 Prozent (Zeedin) bis 6,6 Prozent (Scalable). Bei den offensiven Portfolios sind es sogar 35,2 Prozent (Fintego) bis 4,6 Prozent (Scalable). Auch inklusive Risikokennzahlen (Sharpe Ratio, Volatilität, Maximalverlust) landet Scalable mit einer Gesamtnote von 3,7 in der quantitativen Analyse auf dem letzten Platz. Vorn liegt Minveo mit 1,3.
Als einen der wichtigen derzeitigen Trends machten die Autoren aus, dass die Unternehmen inzwischen auch Tages- und Festgeldkonten anbieten. Außerdem arbeiten sie verstärkt mit anderen Unternehmen zusammen, um der Kundenakquise über sogenannte B2B-Lösungen auf die Sprünge zu helfen.Die gesamte Studie, inklusive der getesteten Robos im Einzelporträt, können Sie hier bestellen beziehungsweise eine Zusammenfassung herunterladen.

Author: James Fond