BU- und GF-Policen: Jeder 2. Erwerbstätige will Arbeitskraft nicht absichern

Über die Hälfte der Erwerbstätigen (52 Prozent) erachtet die Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit beziehungsweise den Verlust von Grundfähigkeiten als nicht sinnvoll oder notwendig. Das ergab eine aktuelle Auswertung von Kantar im Auftrag des Lebensversicherers und Biometrie-Spezialisten Swiss Life Deutschland.Jeder 3. hat eine BU-VersicherungImmerhin hat gut ein Drittel der befragten Erwerbstätigen (33 Prozent) eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Über eine Risikoabsicherung des Verlustes einer Grundfähigkeit hingegen verfügt nicht einmal jeder Zehnte (7 Prozent).Psychische Erkrankungen sind die häufigste BU-UrsacheEine Fehleinschätzung, meint Stefan Holzer. „Psychische Erkrankungen wie Burnout, Depressionen und Angststörungen sind mit 37 Prozent die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit, und das nachweislich schon seit mehreren Jahren“, erklärt der Leiter Versicherungsproduktion und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Life Deutschland. Das bestätigten auch Daten des Versicherungsbestands von Swiss Life. „Als zweithäufigste BU-Ursache gelten Erkrankungen des Bewegungsapparats mit 24 Prozent; erst dann folgen Unfälle mit knapp 13 Prozent“, sagt Holzer.

Author: James Fond