Banken, Barren, Börsenstars: Das sind Aktie, Markt und Fonds des Monats Mai 2021

Aktien des Monats: US-Banken Gleich mehrere Faktoren sorgen dafür, dass die Großbanken Goldman Sachs (GS) und J.P. Morgan Chase (JPM) im Dow-Jones-Index zu den stärksten Werten der vergangenen Monate gehören. Zunächst profitieren sie davon, dass den zuvor hochgejubelten Tech-Werten die Luft ausgegangen ist. Angesichts von Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 8,4 (GS) und 12,5 (JPM) und Kurs-Buchwert-Verhältnissen von 1,1 (GS) und 1,6 (JPM) gehören sie nach klassischen Value-Maßstäben zu den Schnäppchen am Markt. Entsprechend half es ihnen, dass Anleger sich wieder eben diesen Value-Titeln zuwenden.Bitte registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um diesen Artikel lesen zu können.Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren. Bitte melden Sie sich daher einmal kurz an und machen einige berufliche Angaben. Geht ganz schnell und ist selbstverständlich kostenlos.Jetzt registrierenAktien des Monats: US-BankenGleich mehrere Faktoren sorgen dafür, dass die Großbanken Goldman Sachs (GS) und J.P. Morgan Chase (JPM) im Dow-Jones-Index zu den stärksten Werten der vergangenen Monate gehören. Zunächst profitieren sie davon, dass den zuvor hochgejubelten Tech-Werten die Luft ausgegangen ist. Angesichts von Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 8,4 (GS) und 12,5 (JPM) und Kurs-Buchwert-Verhältnissen von 1,1 (GS) und 1,6 (JPM) gehören sie nach klassischen Value-Maßstäben zu den Schnäppchen am Markt. Entsprechend half es ihnen, dass Anleger sich wieder eben diesen Value-Titeln zuwenden.Dann aber belohnten beide Banken die Vorschusslorbeeren auch noch mit starken Zahlen. GS lieferte im ersten Quartal einen Nettogewinn von 6,84 Milliarden US-Dollar, das beinahe Sechsfache vom Vorjahreszeitraum. Beim Konkurrenten JPM waren es sogar 14,3 Milliarden Dollar, verglichen mit 11,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum und 2,2 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2020. Einen großen Teil davon spülte das Investmentbanking in die Bücher, das dank der aufwärtsgerichteten Kapitalmärkte sehr ordentlich brummte. Mit den Ergebnissen übertrafen beide Banken die Prognosen der Analysten.>>>Hier finden Sie in unserer Fondsdatenbank alle Aktienfonds mit dem Thema Banken und Finanzdienstleister.

Markt des Monats: GoldEs hat ja eine Weile gedauert, aber nun ist der Goldpreis doch aus seinem Seit- oder sogar Abwärts-Gehangel nach oben ausgerückt. Zeitweise sorgte die Angst vor steigenden Zinsen für Druck auf den Preis, doch das ist nun offenbar vom Tisch. Schließlich glaubt niemand mehr ernsthaft, dass irgendeine Zentralbank dies- oder jenseits des Atlantik demnächst an der Zinsschraube dreht. Können sie ja gar nicht, bei derartig hohen Staatsschuldenständen – egal wie hoch die Inflation jetzt steigt. Damit lautet die Gleichung: Konstante Zinsen minus steigende Inflation ist gleich sinkende Realzinsen. Und das war schon immer gut für den Goldpreis.Hinzu kommen jetzt wieder all jene, die sich nach der Markttechnik richten, und ja, die gibt es auch bei Gold. Denn der Goldpreis hat eine sogenannte bullische Flagge nach oben verlassen, was den vor zweieinhalb Jahren begonnenen Aufwärtstrend bestätigt und fortsetzt. Damit dürften solche Chart-getriebenen Investoren wieder zu Gold-ETFs greifen, und die bestimmen den Preis maßgeblich. Warten wir mal die nächsten Zahlen vom World Gold Council ab.
>>>Hier finden Sie in unserer Fondsdatenbank alle Fonds, die direkt oder über Aktien das Thema Edelmetalle abbilden.Fonds des Monats: Fidelity TechnologySelbst wenn Technologie an der Börse inzwischen eine Pause eingelegt hat, Anleger können sich trotzdem noch für die Branche erwärmen. So ließen sie im April dem Aktienfonds Fidelity Technology (ISIN: LU1213836080) über 500 Millionen Euro zufließen. Auf Sicht von sechs Monaten summiert sich der Zufluss somit auf fast 2 Milliarden Euro. Der Fonds selbst bringt es inzwischen auf 12,2 Milliarden Euro Volumen.Ein Zuspruch, den Fondsmanager Hyunho Sohn bisher rechtfertigt. Bei Morningstar trägt sein Fonds die Spitzennote von fünf Sternen, und in den Jahren 2018, 2019 und bisher auch im laufenden Jahr hängte er seine Vergleichsgruppe deutlich ab. Dass das qualitative Rating nur „Neutral“ lautet, liegt an den Gebühren der Anteilsklasse für Privatanleger, die bei 1,89 Prozent im Jahr liegen. Die institutionelle Anteilsklasse kostet 1,04 Prozent und trägt die Note „Bronze“.>>>Hier finden Sie in unserer Fondsdatenbank alle Aktienfonds mit dem Anlagethema Technologie.

Author: James Fond